Was Gefängniszellen und Mikro-Apartments gemeinsam haben

Andrea Seelich entwirft seit fast zwei Jahrzehnten Gefängnisse in ganz Europa. So plant sie Gefängnisse, die Aggressionen abbauen sollen. Über ihre Erfahrungen berichtet sie auch in anderem Zusammenhang: beim Bau von Mikro-Apartments.

Obwohl Gefängniszellen und Kleinstwohnungen sehr verschieden sind, haben Sie eines gemeinsam: „Je beengter der Lebensraum ist, umso dominant wichtiger wird der Blick nach draussen. Denn wer in die Ferne, ins Grüne blickt, fühle sich besser, wird sie im Handelsblatt vom 12. Januar 2018 zitiert.

Auch in der Gestaltung des Inneraums gibt es Parallelen: So sollten nach Möglichkeit Sitzgelegenheiten in verschiedener Form vorhanden sein: Stühle mit Tisch, Bett und Sofa. Es tönt plausibel und einfach. Doch es ist relevant!