Teil 2: Einfluss der DSGVO auf Schweizer Immobilien Websites

Die erste Forderung lautet, dass der Kunde die Möglichkeit zur Einwilligung gegeben werden muss, dass die Daten für einen bestimmten Zweck und Dauer verwendet werden.

Dazu gehört auch, dass eine Ablehnung zur weiteren Nutzung der Daten nicht automatisch zu einer Bestrafung führen darf, keine weiteren Informationen zu erhalten. Sie müssen ihm also die Unterlagen zu dem auf der Website genannten Objekt zustellen oder ihn zurückrufen, wenn er dies gewünscht hat – auch wenn er keine Einwilligung zur weiteren Nutzung seiner Daten gibt.

Falls Sie seine Einwilligung erhalten haben, seine Angaben weiter zu nutzen, können Sie jedoch diese Adresse nicht einfach in Ihre Interessenten-Datenbank übernehmen und ihn in Zukunft über andere Projekte informieren. Sie brauchen dazu seine Einwilligung, ihn auch über andere Projekte zu informieren als jenes, zu dem er sich interessiert hat. Zudem müssen Sie seine Angaben wieder löschen, wenn die Zeitdauer abgelaufen ist!

Genau dies ist schwierig, denn Sie müssen nun seine Angaben mit einem Timer in der Datenbank versehen, damit Sie den Zeitpunkt nicht verpassen, an dem Sie seine Angaben nicht mehr verwenden dürfen, bzw. löschen müssen.