Zürich soll bis 2040 um 100’000 Einwohner wachsen

Im Interview mit der NZZ äusserten sich die obersten Planer von Stadt und Kanton Zürich zu den Herausforderungen: Damit die Entwicklung Zürichs erträglich abläuft, soll sie auf zwei Zentren kanalisiert werden: Im Westen und Norden, dh. in Altstetten und Oerlikon/Seebach.

Würde man nur im Zentrum verdichten, kämen sich die Pendlerströme noch mehr in die Quere. Wilhelm Natrup (Kantonsplaner) stellt fest, dass Zürich auf kleinteilige Strukturen aufbaue und somit von einer „kleininvasiven Stadtentwicklung“ gesprochen werden muss. Wer die Stadtentwicklung mit neuen Verkehrswegen, neuen Schulen und neuen Grünflächen bezahlen soll, ist noch offen. So wünschen sich Städte wie Zürich, dass für die höhere Ausnützung, die den Bauherren gewährt wird, diese zur Kasse gebeten werden soll.