Wo ist denn hier der Eingang?

Von „Überwältigungsarchitektur“ ist die Rede – ein mutiger Artikel zu den neuen Bauten mit der „rigorosen Ästhetik der minimalistischen Fensterfassaden“ ist in der NZZ am 9.2.2019 erschienen. Die Autorin, Gabrielle Boller, verdient hier nur Lob, das Thema anzusprechen: Am Beispiel der Europaallee und der Pfingstweidstrasse erklärt die Autorin, wie man „vor gläsernen oder aus Stein gerasterten Würfeln steht und nach Eingängen sucht“, wie „den Fussgängern die protzigen neuen Häuser an den windigen Strassen und Ecken einfach nicht so recht ans Herz wachsen“.

Die Autorin beschreibt nicht nur das Negative, sondern bietet auch Ideen: Gebt den Häusern wieder Eingänge, ladet die Menschen wieder ein, einzutreten.